Beiträge des Arbeitgebers zu Gruppenunfallversicherungen, die er zugunsten seiner Arbeitnehmer abgeschlossen hat, führen zu Arbeitslohnzufluss, wenn die Ausübung der Rechte unmittelbar dem Arbeitnehmer zusteht.

 
Wichtig

Anwendung der 50-EUR-Freigrenze

Die Gewährung von Unfallversicherungsschutz stellt einen Sachbezug dar, soweit bei Abschluss einer freiwilligen Unfallversicherung durch den Arbeitgeber der Arbeitnehmer den Versicherungsanspruch unmittelbar gegenüber dem Versicherungsunternehmen geltend machen kann.[1] Die 50-EUR-Freigrenze (bis 2021: 44-EUR-Freigrenze) ist demnach anzuwenden.

Die 50-EUR-Freigrenze gilt nach Ansicht der Finanzverwaltung jedoch nicht, sofern der Arbeitgeber die Beiträge für eine Gruppenunfallversicherung nach § 40b Abs. 3 EStG mit 20 % pauschal besteuert, da in diesen Fällen die Beiträge nicht nach § 8 Abs. 2 Satz 1 EStG bewertet werden.[2]

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