Grenzgänger / 6 Luxemburg: Verzicht auf Grenzgängerregelung

Das mit Luxemburg bestehende DBA weist das Besteuerungsrecht für Lohnbezüge dem jeweiligen Tätigkeitsstaat zu und verzichtet trotz der gemeinsamen Grenze auf eine Grenzgängerregelung. Für Grenzgänger wurde jetzt durch eine Verständigungsvereinbarung eine Bagatellgrenze geschaffen, nach der die Besteuerung des Arbeitslohns dem Tätigkeitsstaat zugewiesen wird, sofern die nichtselbstständige Arbeit an nicht mehr als 20 Arbeitstagen im Kalenderjahr im Ansässigkeitsstaat oder in Drittstaaten ausgeübt wird. Der Wohnsitzstaat hat den hierauf entfallenden Teil des Arbeitslohns freizustellen. Die am 27.5.2011 in Kraft getretene Verständigungsvereinbarung ist auf alle noch offenen Fälle anzuwenden, auch soweit sie Gegenstand eines Verständigungsverfahrens sind.

 

Hinweis

Weitere Nachbarstaaten ohne besondere Grenzgängerregelung

Weitere Nachbarstaaten von Deutschland, für die es ebenfalls keine besondere Grenzgängerregelung gibt, sind:

Hier gilt das allgemeine Besteuerungsrecht des Tätigkeitsstaates nach dem jeweiligen DBA.

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