Durch die Änderung des § 19 Hochschulrahmengesetz (HRG) können die Hochschulen Studiengänge einrichten, die zu einem Bachelor- oder Bakkalaureusgrad oder einem Master- bzw. Magistergrad führen. Hierbei handelt es sich um ein zweistufiges Studiensystem. Zweistufig bedeutet, dass zunächst für drei bis vier Jahre mit abschließendem Bachelor-Abschluss studiert wird. Nach dem Bachelorstudium besteht die Möglichkeit, mit diesem Abschluss die Hochschule zu verlassen. Alternativ kann direkt oder auch nach einigen Berufsjahren das Wissen in einem Masterstudiengang vertieft werden. Auch bei Studenten in einem Masterstudiengang handelt es sich um ordentlich Studierende nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 SGB V, sofern alle anderen Voraussetzungen vorliegen (z. B. Immatrikulation an einer staatlich anerkannten Hochschule). Bei der Ermittlung der 14 Fachsemester muss es sich um den gleichen Studiengang handeln.

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