Gottwald/Mock, Zwangsvollst... / 10 Muster – Die Berechnung des pfändbaren Einkommens
 

Rz. 43

 

Auszugehen ist bei der Berechnung von dem monatlichen Bruttoeinkommen:

 
... EUR Davon sind abzuziehen nach § 850d Nr. 1 Satz 1 ZPO i. V. m. § 850a ZPO (Bruttobeträge):
... EUR die Hälfte der für die Leistung von Mehrarbeit gezahlten Einkommensteile (Bruttobetrag), bei Pfändung durch Unterhaltsgläubiger ein Viertel
... EUR Urlaubsgeld (Bruttobetrag), bei Pfändung durch Unterhaltsgläubiger die Hälfte
... EUR Treuegelder (Bruttobetrag), bei Pfändung durch Unterhaltsgläubiger die Hälfte
... EUR Jubiläumszuwendungen (Bruttobetrag), bei Pfändung durch Unterhaltsgläubiger die Hälfte
... EUR Aufwandsentschädigungen, Auslösungen und sonstige soziale Zulagen für auswärtige Beschäftigungen (Bruttobetrag)
... EUR Gefahrenzulagen, Schmutz- und Erschwerniszulagen (Bruttobetrag)
... EUR Weihnachtsvergütung bis zur Hälfte des monatlichen Bruttobetrags, höchstens EUR 500 (Bruttobetrag), bei Pfändung durch Unterhaltsgläubiger bis zu einem Viertel des monatlichen Bruttobetrags, höchstens EUR 250
... EUR Heirats- und Geburtenbeihilfen
... EUR Erziehungsgelder

Weiter abzuziehen sind nach § 850e Nr. 1 ZPO:

 
... EUR Lohnsteuer
... EUR Kirchensteuer
... EUR Sozialversicherungsbeiträge
... EUR Beiträge zur privaten Krankenversicherung
... EUR vermögenswirksam angelegte Einkommensteile
... EUR Nettoeinkommen

Aus diesem Betrag ist der nach § 850c ZPO pfändbare Einkommensteil zu bestimmen.

Bei Unterhaltspfändung (§ 850d ZPO) wird der Betrag, der dem Schuldner von dem errechneten Nettoeinkommen zu verbleiben hat, von Amts wegen festgesetzt.

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