Gesundheit im Büro - Fragen... / 9.7 Wie sieht Betriebliches Gesundheitsmanagement konkret aus?

Ein funktionierendes Betriebliches Gesundheitsmanagement zeichnet sich aus durch die folgenden Kernkriterien:

  • Strukturqualität (Festlegung von Verantwortlichkeiten, Entscheidungsgremium – zum Beispiel Lenkungskreis)
  • Prozessqualität (Festlegung der Abläufe, Kommunikation, ...)
  • Ergebnisqualität (Festlegung messbarer Ziele und Evaluation der Ergebnisse)

Eine bedeutende Rolle spielt, dass in das Betriebliche Gesundheitsmanagement sowohl Maßnahmen der Verhältnis-, als auch der Verhaltensprävention einfließen.

Verhältnisprävention beinhaltet organisationsbezogene Maßnahmen. Dieses bedeutet zum Beispiel die Verringerung von Belastungen im Sinne des klassischen Arbeitsschutzes hinsichtlich ergonomischer Arbeitsplatzgestaltung, Pausengestaltung, Praktizieren eines wertschätzenden Führungsstils, transparenter Kommunikation, Ermöglichen von Handlungsspielräumen.

Verhaltensprävention beinhaltet personenbezogene Maßnahmen – zum Beispiel Raucherentwöhnung, Rückenschule, Stressmanagement. Solche Maßnahmen werden auch in hohem Maße von den Krankenkassen angeboten beziehungsweise unterstützt.

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement ist ganzheitlich, partizipativ und durch zielführende, konkrete und praxisnahe Maßnahmen gekennzeichnet – zum Beispiel:

  • Qualifizierungen von Führungskräften und Beschäftigten zum Thema "Gesundheit"
  • Flexible Arbeitszeitmodelle
  • Ernährungsberatung
  • Gesundes Kantinenessen
  • Betriebssport
  • Rückenschulen
  • Stressbewältigungsprogramme
  • Nichtraucherprogramme
  • Suchtprävention
  • Gesundheitstage

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt Haufe Personal Office Platin. Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich Haufe Personal Office Platin 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Inhalt.


Meistgelesene beiträge