Gestaltung eines Gesamtverg... / 6.5.6 Insolvenzsicherung der Guthaben

Die Sicherung der Guthaben für den Fall der Insolvenz des Arbeitgebers erfolgt mittels Verpfändungs- oder Treuhandmodellen. Insolvenzsicherung von Arbeitszeitkonten ist erforderlich, sobald der Wert des Guthabens einschließlich der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung das 3-fache der monatlichen Bezugsgröße übersteigt und das Arbeitszeitkonto 27 Monate bestanden hat[1]. Zur Vereinfachung der Insolvenzsicherung von Arbeitgeberanteilen zur Sozialversicherung werden diese auf das Arbeitszeitkonto miteinbezahlt, wobei auch andere Lösungen wie ein Avalkredit oder eine Kautionsversicherung denkbar sind. Im Falle der Insolvenz des Arbeitgebers treten die Bank oder Versicherung für die Zahlungsverpflichtung ein.

Maßnahmen zur Insolvenzsicherung sollten schon bei Einrichtung des Arbeitszeitkontos eingeführt werden. Dies erhöht die Akzeptanz in der Belegschaft deutlich.

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