Gestaltung eines Gesamtverg... / 6.5.4 Störfälle

Störfälle sind Arbeitgeberwechsel, Arbeitslosigkeit sowie Insolvenz des Arbeitgebers.

Im Falle des Arbeitgeberwechsels ist die Übertragung des Arbeitszeitkontos auf den Folgearbeitgeber möglich (Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung werden mitübertragen). Für den Fall, dass ein neuer Arbeitgeber das bestehende Arbeitszeitkontenmodell nicht übernimmt, kann das Guthaben u.U. beim alten Arbeitgeber verbleiben. Bei Ausscheiden bei diesem Folgearbeitgeber wird der Arbeitnehmer wieder beim alten Arbeitgeber "angestellt" und erhält "Gehaltszahlungen" aus dem angesparten Guthaben, ohne hierfür eine Arbeitsleistung erbringen zu müssen. Auch besteht die Möglichkeit der Abrechnung und Auszahlung der Ansprüche in einem Betrag. Achtung: Es fallen Lohnsteuer und Sozialabgaben an!

Im Insolvenzfall wird das Wertguthaben auf eine Folgebeschäftigung übertragen oder entsprechend der Störfallabrechnung an den Arbeitnehmer ausgezahlt.

Im Todesfall werden die Wertguthaben gleichfalls im Rahmen der "Störfallabrechnung" nachträglich ggf. verbeitragt und individuell versteuert.

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