Gestaltung eines Gesamtverg... / 5.4 Belegschaftsaktien

Die Mitarbeiter erhalten die Gelegenheit, Aktien ihres Unternehmens, meist zu Vorzugskonditionen zu erwerben. Der Vorteil wird steuerpflichtig und wie Arbeitslohn behandelt:

  • bei einem Vorzugskurs, der den Freibetrag von 153,39 EUR übersteigt
  • wenn der Vorteil insgesamt höher ist als der halbe Wert der Vermögensbeteiligung.

Die Aktien, die zu dem steuerlich vorteilhaften Vorzugskurs erworben werden, unterliegen einer Sperrfrist von sechs Jahren. Es besteht auch die Möglichkeit, vermögenswirksame Leistungen in Belegschaftsaktien anzulegen.

Die Aktiengesellschaft kann die Belegschaftsaktien auf verschiedene Weise schaffen:

Bewertung:
Der Mitarbeiter kann an der zukünftigen Unternehmensentwicklung teilhaben, allerdings trägt er auch das volle Risiko in Höhe seiner Eigeneinlage. Der Mitarbeiter besitzt die gleichen Rechte wie jeder andere Aktionär, z. B. das Stimmrecht in der Hauptversammlung, das Recht auf Anteil am Jahresgewinn (Dividende), es ist aber auch die Ausgabe von stimmrechtslosen Vorzugsaktien möglich.

Durch die Ausgabe von Belegschaftsaktien wird die Vermögensbildung der Arbeitnehmer gefördert. Es fallen Depotgebühren an, die aber theoretisch auch vom Arbeitgeber getragen werden können.

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