Gestaltung eines Gesamtverg... / 5.1.1 Was ist ein Aktienoptionssparplan?

Diese Form der finanziellen Mitarbeiterbeteiligung hat zwei Komponenten.

  1. Ein Sparvertrag ermöglicht es dem Mitarbeiter, regelmäßig Beträge zu sparen, um Aktien erwerben zu können. Die Sparbeträge werden verzinst. Auf das Sparkonto werden für eine Zeit von drei Jahren (alternative fünf Jahre) monatliche Festbeträge in Höhe von 15 – 375 EUR überwiesen. Sie werden vom Arbeitgeber vom Nettoentgelt abgezogen. Die am Markt orientierten, variablen Zinsen werden am Ende der Laufzeit gutgeschrieben.
  2. Eine Alternative ist das Recht zum Kauf von Aktien des eigenen Unternehmens unter Nutzung der Ersparnisse des Sparvertrags zu einem Festpreis mit einem Nachlass von 20 % (Optionspreis). Der Optionspreis wird bei Sparbeginn festgesetzt. Am Beginn der Sparperiode wird ein Endbetrag ermittelt, bestehend aus den monatlichen Sparraten und einer geschätzten Verzinsung. Aus diesem Betrag wird errechnet, wie viele Unternehmensaktien erworben werden können. Dabei wird der Preis pro Aktie in Höhe des Börsenkurses bei Planbeginn abzüglich des Nachlasses zu Grunde gelegt.

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