Geringfügig entlohnte Besch... / 6.6 Insolvenzgeldumlage

Für geringfügig entlohnte Beschäftigungen ist die Insolvenzgeldumlage zu entrichten. Ausgenommen hiervon sind Beschäftigungsverhältnisse bei Arbeitgebern, die nicht der Umlagepflicht unterliegen. Hierzu gehören insbesondere Wohnungseigentümergemeinschaften.[1] Der Umlagesatz beträgt seit 1.1.2018 0,06 %. Maßgebend ist das tatsächliche Arbeitsentgelt, unabhängig, ob es sich um laufendes oder einmalig gezahltes Arbeitsentgelt handelt. Bei schwankendem Arbeitsentgelt ist auch der die 450-EUR-Grenze überschreitende Betrag umlagepflichtig. Die Mindestbeitragsbemessungsgrundlage für die Berechnung der Pflichtbeiträge zur Rentenversicherung ist bei der Insolvenzgeldumlage nicht zu berücksichtigen. Die Beitragszahlung erfolgt an die Minijob-Zentrale.

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