Fluktuation managen / 2.2 Außerbetriebliche Faktoren und Möglichkeiten zur Reduzierung

Die überbetrieblichen Faktoren können differenziert werden in überregionale und regionale Faktoren.

2.2.1 Regionale Aspekte

  • Standort
  • Infrastruktur
  • Verkehrsanbindung, -verbindung
  • Attraktivität anderer Unternehmen
  • Attraktivität anderer Branchen

Die Möglichkeit zur Reduzierung der negativen Faktoren ist möglich, indem das eigene Unternehmen sich mit anderen Unternehmen in der Region vergleicht. Zu überlegen ist, ob bei schlechten Verkehrsanbindungen ein Shuttle-Service angeboten wird oder ob gemeinsam in Netzwerken Freizeitaktivitäten, ein Wäscheservice oder Möglichkeiten zur Kinderbetreuung angeboten werden können.

2.2.2 Überregionale Aspekte

  • Branche,
  • Konjunktur,
  • saisonale Schwankungen,
  • Arbeitsmarktsituation.

Erfahrungsgemäß zeigt sich, dass in wirtschaftlich schlechten Zeiten, die mit höheren Arbeitslosenzahlen und Insolvenzen einhergehen, die Anzahl der Kündigungen durch Arbeitnehmer abnimmt. In dieser Zeit gewinnt das Sicherheitsbedürfnis an Wichtigkeit. Des Weiteren gilt es, für jede Branche ihre individuellen Ursachen zu ergründen und Gegenmaßnahmen festzulegen. Einstellungen in konjunkturell schwachen Zeiten werden durch Förderprogramme teilweise möglich.

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