Ermittlung und Berechnung d... / 2.5 Pfändung hohen Einkommens

Der Teil des Einkommens, der (ab 1.7.2019 bis 30.6.2021) monatlich 3.613,08 EUR (wöchentlich 831,50 EUR oder täglich 166,30 EUR) übersteigt, bleibt bei der Berechnung des unpfändbaren Lohnteils unberücksichtigt.[1] Dieser Mehrbetrag unterliegt nicht dem Pfändungsschutz. Er wird voll von der Pfändung erfasst. Aus diesem Grunde geht die Lohnpfändungstabelle auch nur bis zu diesen Höchstbeträgen. In Fällen, in denen das Einkommen über den genannten Grenzen liegt, kann das Vollstreckungsgericht über die Beträge hinaus, die allgemein pfändbar sind (über die Beträge der Lohnpfändungstabelle hinaus), auf Antrag des Gläubigers die Pfändbarkeit unter Berücksichtigung der Belange des Gläubigers und des Schuldners nach freiem Ermessen festsetzen. Dem Schuldner wird dann jedoch mindestens so viel belassen, wie sich bei einem Einkommen in Höhe des vorgenannten Betrags (monatlich 3.571,14 EUR usw.) ergeben würde.[2]

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