Entgelttransparenz / 4 Berichtspflicht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit

§ 21 EntgTranspG sieht eine Verpflichtung zur Berichterstellung über Gleichstellung und Entgeltgleichheit für Arbeitgeber mit mehr als 500 Beschäftigten vor, sofern diese nach § 264 und § 289 HGB einen Lagebericht erstellen müssen. Die betroffenen Arbeitgeber müssen in dem Bericht die durchschnittliche Zahl der Gesamtbeschäftigten nach Geschlecht aufgeschlüsselt sowie die Zahl der Voll- und Teilzeitbeschäftigten angeben. Ferner sind Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung von Männern und Frauen und deren Wirkungen sowie zur Entgeltgleichheit darzustellen. Der Bericht muss alle 5 Jahren erstellt werden, sofern der Arbeitgeber tarifgebunden ist oder einen Tarifvertrag anwendet. Alle anderen Arbeitgeber müssen den Bericht alle 3 Jahre erstellen. Er ist jeweils im Bundesanzeiger zusammen mit dem Lagebericht nach § 289 HGB zu veröffentlichen.

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