Einmalzahlungen / 3 Ermittlung der anteiligen Beitragsbemessungsgrenze

Die anteilige Beitragsbemessungsgrenze errechnet sich, indem die für das Kalenderjahr anzusetzende Beitragsbemessungsgrenze durch 360 geteilt und mit der Anzahl der ermittelten SV-Tage multipliziert wird.

 
Praxis-Beispiel

Ermittlung der anteiligen Beitragsbemessungsgrenzen

Ein Versicherter ist seit Jahren versicherungspflichtig beschäftigt. Er erhält im Juli 2020 Urlaubsgeld. Das laufende Arbeitsentgelt und die Einmalzahlung zusammen überschreiten die monatliche Beitragsbemessungsgrenze. Der Versicherte hat vom 15.1. bis 9.2.2020 Krankengeld erhalten, vom 12.2. bis 13.2.2020 nahm er unbezahlten Urlaub.

Ergebnis: Für die Ermittlung der anteiligen Beitragsbemessungsgrenze ist der Zeitraum vom 1.1. bis 31.7.2020 maßgebend. Ausgenommen hiervon ist die beitragsfreie Zeit vom 15.1. bis 9.2.2020, die Zeit des unbezahlten Urlaubs ist keine beitragsfreie Zeit. Es ergeben sich also 182 SV-Tage (Januar 14, Februar 20, März bis Juli je 30 Tage = 184 Tage).

Die anteiligen Beitragsbemessungsgrenzen errechnen sich wie folgt:

Kranken-/Pflegeversicherung

 
56.250 EUR × 184 = 28.750 EUR
360

Renten-/Arbeitslosenversicherung

 
82.800 EUR × 184 = 42.320 EUR
360

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