Drogenmissbrauch / 2.2 Kokain

Kokain (Koks, Schnee, Coke) wird aus den Blättern des südamerikanischen Kokastrauchs gewonnen und ist ein weißes, kristallines Pulver, das i. d. R. geschnupft, seltener gespritzt wird. Chemisch umgewandeltes Kokain kann auch geraucht werden (Crack, Rocks). Die Wirkung ist schmerzstillend, antriebs- und leistungsfördernd, allerdings nur sehr kurz. Danach folgen Phasen mit Angstzuständen und Halluzinationen, weswegen oft mehrere Einnahmen kurz hintereinander erfolgen. Später kommt es zu tiefer Erschöpfung und Niedergeschlagenheit.

Kokain hat ein hohes Suchtpotenzial und erhebliche kurzfristige (durch Komplikationen beim Konsum) und langfristige Gesundheitsrisiken (körperlicher Verfall, Gewichtsverlust, Organschäden, psychische Störungen, Persönlichkeitsveränderungen, soziale Isolation). Kokain ist bei intensivem Konsum sehr teuer und hat das Image der "Edeldroge" für Intellektuelle und Leistungsträger.

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