Dienstwagen, 1-%-Regelung / 2.1 Bewertung der steuerlichen Sondervorteile für privat genutzte Elektro-Dienstwagen

Für privat genutzte Elektro-Dienstwagen gelten steuerliche Sondervorteile. Hiernach wird der steuerlich maßgebende Bruttolistenpreis des Fahrzeugs pro kWh der Batteriekapazität je nach Anschaffungsjahr des Fahrzeugs um 500 EUR (bei Anschaffungsjahr 2013 und früher) gestaffelt bis 250 EUR (bei Anschaffungsjahr 2018) gemindert. Für ab dem Jahr 2019 angeschaffte Elektro-Dienstfahrzeuge gilt als steuerliche Bemessungsgrundlage – befristet bis Ende 2030[1]- die Hälfte des Bruttolistenpreises. Dies hat zur Konsequenz, dass sich der für die Ermittlung des geldwerten Vorteils steuerlich relevante Bruttolistenpreis für Elektrofahrzeuge entsprechend mindert. Da die sozialversicherungsrechtliche Behandlung des geldwerten Vorteils an die steuerrechtliche Behandlung geknüpft ist, schlägt sich die beschriebene Bruttolistenpreisminderung für Elektrofahrzeuge gleichermaßen nieder.

[1] Gesetz zur Förderung der Elektromobilität und zur Änderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften.

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