Die Verordnung zum Schutz d... / Zusammenfassung

Im April 2006 ist die EU–Richtlinie "Künstliche optische Strahlung" (RL 2006/25/EG) als 19. Einzel–Richtlinie zum europäischen Arbeitsschutzrecht in Kraft getreten.[1]

Mit der Richtlinie wurden Mindestanforderungen für den Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefährdungen ihrer Gesundheit und Sicherheit durch die Exposition gegenüber künstlicher optischer Strahlung festgelegt. Bis zum Erlass der Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung (OStrV)[2] am 19. Juli 2010 war das nationale Arbeitsschutzrecht auf diesem sehr komplexen Feld geprägt durch die berufsgenossenschaftliche Vorschrift BGV B 2 "Laserstrahlung" vom Januar 1997 nebst Durchführungsanweisungen vom April 2007. Die Berufsgenossenschaft (BG) der Feinmechanik und Elektrotechnik hatte zudem noch die BGl. 5006 betreffend "Expositionsgrenzwerte für künstliche optische Strahlung" (Stand: Oktober 2004) in Kraft, die aber nur für die ihr gesetzlich angeschlossenen Mitgliedsbetriebe rechtsverbindlich ist. Weitere Informationen sind in der BGl. 832 "Betrieb von Lasern" enthalten.

In der Folgezeit wurden die Regelungen betreffend die künstliche optische Strahlung ergänzt um die Technischen Regeln zur Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung (TROS), und zwar zum einen betreffend "Inkohärente optische Strahlung" sowie "Laserstrahlung".

[1] ABl. EU Nr. L 114 v. 27.4.2006, S. 38.
[2] BGBl 2010 I S. 960.

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