Die Verordnung zum Schutz d... / 2.6 Beschäftigungsverbote und -beschränkungen

Diese vorrangig bei biologischen und chemischen Gefahrstoffen beachtlichen Regelungen[1] spielen bei künstlicher optischer Strahlung die gleiche Rolle wie auch bei Lärm und Vibrationen.[2] Im Rahmen der Maßnahmen zur Vermeidung und Verringerung der Gefährdungen von Beschäftigten durch künstliche Strahlung hat der Arbeitgeber nach § 7 Abs. 3 OStrV zunächst Arbeitsbereiche zu kennzeichnen, in denen die Expositionsgrenzwerte für künstliche optische Strahlung überschritten werden können. Die Kennzeichnung muss deutlich erkennbar und dauerhaft sein. Sie kann beispielsweise durch Warn-, Hinweis- und Zusatzzeichen sowie Verbotszeichen und Warnleuchten erfolgen. Darüber hinaus hat er nach § 7 Abs. 3 Satz 4 OStrV die betreffenden Arbeitsbereiche abzugrenzen und den Zugang für Unbefugte einzuschränken, wenn dies technisch möglich ist. In diesen Bereichen dürfen Beschäftigte nur tätig werden, wenn das Arbeitsverfahren dies erfordert. Ähnliche Pflichten lassen sich auch aus § 7 Abs. 2 Nr. 6 OStrV ableiten, wonach der Arbeitgeber organisatorische Maßnahmen zur Begrenzung von Ausmaß und Dauer der Exposition treffen muss.

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