Die Verordnung zum Schutz d... / 2.1.1 Arbeitsplatzgestaltung/Ergonomie

Nach § 7 Abs. 1 OStrV hat der Arbeitgeber die nach § 3 Abs. 1 Satz 7 der Verordnung festgelegten Schutzmaßnahmen nach dem Stand der Technik durchzuführen, um Gefährdungen der Beschäftigten auszuschließen oder soweit wie möglich zu verringern. Dazu sind die Entstehung und die Ausbreitung künstlicher optischer Strahlung vorrangig an der Quelle zu verhindern oder auf ein Minimum zu reduzieren. Bei der Durchführung von Maßnahmen hat der Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass die Expositionsgrenzwerte für die Beschäftigten gemäß § 6 OStrV nicht überschritten werden. Technische Maßnahmen zur Vermeidung oder Verringerung der künstlichen optischen Strahlung haben Vorrang vor organisatorischen und individuellen Maßnahmen. Persönliche Schutzausrüstungen sind dann zu verwenden, wenn technische und organisatorische Maßnahmen nicht ausreichen oder nicht anwendbar sind. Zu den Maßnahmen nach § 7 Abs. 1 OStrV gehören gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 5 insbesondere die Gestaltung und die Einrichtung der Arbeitsstätten und Arbeitsplätze.

§ 7 Abs. 1 OStrV übernimmt die Regelungen des Art. 5 Abs. 1 der RL 2006/25/EG (sog. Minimierungsgebot) und führt in Konkretisierung des § 4 ArbSchG die allgemeine Rangfolge der Schutzmaßnahmen auf. Danach müssen die Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz so durchgeführt werden, dass die Expositionsgrenzwerte eingehalten werden. § 7 Abs. 2 OStrV konkretisiert die Regelungen aus dem Absatz 1 und übernimmt den Katalog von Maßnahmen, die der Arbeitgeber bei der Festlegung der Schutzmaßnahmen aufgrund der Gefährdungsbeurteilung zu berücksichtigen hat.

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt Haufe Personal Office Platin. Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich Haufe Personal Office Platin 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Inhalt.


Meistgelesene beiträge