Die Meisterprüfung im Handwerk / Zusammenfassung
 
Überblick

Die Meisterprüfung im Handwerk stellt ungeachtet zahlreicher Reformen im nationalen Recht und den stetigen Versuchen, sie als EU-rechtswidriges Relikt aus früheren Jahrhunderten gänzlich abzuschaffen, nach wie vor die höchste Qualifikationsstufe im deutschen Handwerk dar. Während sich das föderale Schulsystem in der Bundesrepublik als Folge zahlreicher "Bildungsreformen" bis in die Universitäten hinein (Bachelor und Master) in den vergangenen 5 Jahrzehnten stark gewandelt hat, konnte das Handwerk im gleichen Zeitraum seine traditionellen Ausbildungsgänge nach Form und Inhalt im Wesentlichen bewahren.

Neben der Handwerksordnung (HwO) vom 24.9.1998[1], regeln vor allem die Allgemeine Meisterprüfungsverordnung (AMVO) vom 26.11.2011 (BGBl. I, S. 2149) und die Meisterprüfungsverfahrensordnung (MPVerfVO) vom 17.12.2001[2] (BGBl. I, S. 4154) das Recht der Meisterprüfungen im Handwerk.

[1] Zuletzt geändert durch Art. 6 des Zweiten Bürokratieentlastungsgesetzes vom 30.6.2017 (BGBl. I, S. 2143).
[2] Zuletzt geändert durch Art. 106 des Gesetzes zum Abbau verzichtbarer Anordnungen der Schriftform im Verwaltungsrecht des Bundes vom 29.03.2017 (BGBl. I, S. 626).

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