Die Gefahrstoffverordnung / 1.16 Übertragung von Aufgaben

Die Übertragung verantwortungsvoller Tätigkeiten im Zusammenhang mit Gefahrstoffen ist in den §§ 6 bis 8 GefStoffV verschiedenartig geregelt.

Nach § 6 Abs. 9 GefStoffV darf die Gefährdungsbeurteilung nur von fachkundigen Personen durchgeführt werden.[1] Verfügt der Arbeitgeber nicht selbst über die entsprechenden Kenntnisse, so hat er sich fachkundig beraten zu lassen. Fachkundig können insbesondere die Fachkraft für Arbeitssicherheit und die Betriebsärztin oder der Betriebsarzt sein.

Hierzu in enger Verbindung steht § 7 Abs. 10 GefStoffV. Wer Arbeitsplatzmessungen von Gefahrstoffen durchführt, muss fachkundig sein und über die erforderlichen Einrichtungen verfügen. Wenn ein Arbeitgeber eine für Messungen von Gefahrstoffen an Arbeitsplätzen akkreditierte Messstelle beauftragt, kann der Arbeitgeber in der Regel davon ausgehen, dass die von dieser Messstelle gewonnenen Erkenntnisse zutreffend sind.

Nach § 8 Abs. 7 GefStoffV hat der Arbeitgeber die bereits beschriebenen Maßnahmen sicherzustellen.

[1] Zur Begrifflichkeit vgl. § 2 Abs. 13 GefStoffV.

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