Die Betriebssicherheitsvero... / 2.2.6 Schutzmaßnahmen bei der Gefährdung durch Energien (§ 8)

§ 8 der BetrSichV dient zusammen mit den §§ 4, 5, 6 und 9 dazu, die weitgehend gleichlautenden allgemeinen Teile der Anhänge 1 und 2 der alten BetrSichV 2002 zusammenzuführen und – als Schutzziele formuliert – in den verfügenden Teil zu übernehmen.

Eine Hilfestellung bei der Konkretisierung dieser Schutzziele für kleine und mittlere Unternehmen bietet z. B. das technische Regelwerk, aber auch Empfehlungen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

In § 8 Abs. 1 wird geregelt, dass von den mit einem Arbeitsmittel verbundenen Energien keine Gefährdungen entstehen dürfen.

Für die sichere Verwendung eines Arbeitsmittels erforderliche Mess-, Steuer- und Regelvorrichtungen müssen gemäß § 8 Abs. 2 und 3 vorhanden sein. Befehlseinrichtungen mit Einfluss auf die sichere Verwendung eines Arbeitsmittels müssen die in Abs. 3 genannten Kriterien erfüllen.

§ 8 Abs. 4 regelt das sichere Ingangsetzen eines Arbeitsmittels und Abs. 5 das sichere Stillsetzen eines Arbeitsmittels.

§ 8 Abs. 6 schließlich enthält Regelungen zum sicheren Stillsetzen eines Arbeitsmittels im Notfall.

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