Die Arbeitsstättenverordnung / 8.6 Ergänzende Anforderungen an besondere Arbeitsstätten

Im 5. Abschnitt des Anhangs sind die speziellen Anforderungen an nicht allseits umschlossene und im Freien liegende Arbeitsstätten (Nr. 5.1) sowie Baustellen (Nr. 5.2) zusammengefasst. Dabei geht es vor allem um den Schutz der Beschäftigten gegen Witterungseinflüsse (z. B. Kälte, Hitze, Wind, Nässe, Sonneneinstrahlung und Niederschläge) und gesundheitsgefährdende äußere Einwirkungen. Die zusätzlichen Anforderungen an Baustellen betreffen einerseits die Bereitstellung bestimmter Sozialeinrichtungen für die Beschäftigten (Umkleide-, Wasch- und Wärmegelegenheiten, Einrichtungen zum Einnehmen und Zubereiten von Mahlzeiten, Trinkwasser oder andere alkoholfreie Getränke, Möglichkeiten zum Lüften und Trocknen der Arbeits- und Schutzkleidung sowie eine Kleiderablage und ein abschließbares Fach für persönliche Wertgegenstände für den Fall, dass keine Umkleideräume vorhanden sind, vgl. Nr. 5.2 Abs. 1), andererseits grundlegende Vorkehrungen für die unfallsichere Einrichtung der Baustelle (Maßnahmen zur Stabilisierung von Materialien und Ausrüstungen, zur sicheren Benutzung von Verkehrswegen sowie zur Vermeidung von Stromunfällen durch elektrische Freileitungen, vgl. Nr. 5.2 Abs. 2, 3 und 5) und den Schutz der Beschäftigten bei besonders gefährlichen Arbeiten (insbesondere Abbrucharbeiten und der Auf- bzw. Abbau von Massivbauelementen, vgl. Nr. 5.2 Abs. 4).

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