Die Arbeitsschutz-Verordnungen / 4.9.8 Unterweisung

Den grundlegenden Unterschied zwischen der Unterrichtung und der Unterweisung hebt in besonderer Weise § 3 Abs. 1 PSA-BenutzungsVO hervor. Die Vorschrift verpflichtet den Arbeitgeber, bei der Unterweisung nach § 12 ArbSchG die Beschäftigten darin zu unterweisen, wie die persönlichen Schutzausrüstungen sicherheitsgerecht benutzt werden. Soweit erforderlich, führt er eine Schulung in der Benutzung durch. Durch diese Maßnahme können sowohl die Akzeptanz der Beschäftigten zum Tragen der PSA gefördert als auch die Befähigung zu deren sicherheitsgerechten Benutzung vermittelt werden. Art und Umfang der Unterweisung müssen den Gefahren, vor denen die PSA schützen sollen, und den für die sicherheitsgerechte Benutzung erforderlichen Kenntnissen angepasst sein. Soweit erforderlich, z. B. bei der Benutzung komplexer PSA im Sinne von § 7 der 8. ProdSV, muss die Unterweisung auch eine Schulung mit praktischer Übung umfassen.

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