Die Arbeitsschutz-Verordnungen / 4.9.1 Anforderungen an die Gestaltung (Ergonomie)

Dass ein enger Zusammenhang zwischen persönlicher Schutzausrüstung und entsprechender Anforderung für deren Gestaltung besteht, liegt nahe. Nach § 2 Abs. 2 der PSA-Benutzungsverordnung (PSA-BenutzungsVO) müssen persönliche Schutzausrüstungen (PSA) den Beschäftigten individuell passen. Sie sind grundsätzlich für den Gebrauch durch eine Person bestimmt. Erfordern die Umstände eine Benutzung durch verschiedene Beschäftigte, hat der Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass Gesundheitsgefahren oder hygienische Probleme nicht auftreten. Die Bereitstellung der PSA in einer für den Benutzer angemessenen Form und Größe ist in jedem Fall eine wesentliche Voraussetzung für die Gewährleistung der entsprechenden Schutzziele. Insbesondere PSA, die den Benutzer gegen tödliche Gefahren oder vor ernsten und irreversiblen Gesundheitsschäden schützen sollen, bedürfen darüber hinaus einer individuellen Anpassung an den Träger.

Werden mehrere persönliche Schutzausrüstungen gleichzeitig von einer oder einem Beschäftigten benutzt, muss der Arbeitgeber diese Schutzausrüstungen so aufeinander abstimmen, dass die Schutzwirkung der einzelnen Ausrüstungen nicht beeinträchtigt wird (§ 2 Abs. 3 PSA-BenutzungsVO).

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt Haufe Personal Office Platin. Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich Haufe Personal Office Platin 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Inhalt.


Meistgelesene beiträge