Die Arbeitsschutz-Verordnungen / 4.8.5 Unterweisung

Die schon bei der Aufgabenübertragung angesprochene "körperliche Eignung" spielt auch bei der Unterweisung nach § 4 LasthandhabV eine besondere Rolle. So hat der Arbeitgeber bei der Unterweisung nach § 12 ArbSchG insbesondere die körperliche Eignung der Beschäftigten zu berücksichtigen. Er hat den Beschäftigten, soweit dies möglich ist, genaue Angaben zu machen über die sachgemäße manuelle Handhabung von Lasten und über die Gefahren, denen die Beschäftigten insbesondere bei unsachgemäßer Ausführung der Tätigkeit ausgesetzt sind.

Die Unterweisung sollte Informationen über rückenschonende Arbeitstechniken und Hebeverfahren enthalten. Können manuelle Handhabungen von Lasten nicht durch geeignete organisatorische Maßnahmen oder Einsatz geeigneter Arbeitsmittel vermieden werden, dann ist die Unterweisung das wichtigste Instrument des Arbeitsschutzes, um die Beschäftigten hinsichtlich der eigenen Gesundheitsgefährdung bei der manuellen Handhabung von Lasten zu sensibilisieren und sie in den Stand zu versetzen, sich gesundheits- und sicherheitsgerecht zu verhalten.

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