Die Arbeitsschutz-Verordnungen / 4.3.2 Begriffe

Den Begriff der Baustelle definiert § 1 Abs. 3 der BaustellV Demnach ist eine Baustelle im Sinne dieser Verordnung der Ort, an dem ein Bauvorhaben ausgeführt wird. Ein Bauvorhaben ist das Vorhaben, eine oder mehrere bauliche Anlagen zu errichten, zu ändern oder abzubrechen. Hierin eingeschlossen sind auch die zugehörigen Vorbereitungsarbeiten. Entsprechend dem Sinn und Zweck der Baustellenverordnung ist unter Änderung die nicht unerhebliche Umgestaltung der baulichen Anlage, insbesondere die Änderung des konstruktiven Gefüges, zu verstehen. Mit dieser Definition wird klargestellt, dass Arbeiten geringeren Umfangs an oder in bestehenden baulichen Anlagen, wie z. B. Malerarbeiten oder einfache Reparaturarbeiten, für sich genommen nicht der Baustellenverordnung unterfallen.

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt Haufe Personal Office Platin. Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich Haufe Personal Office Platin 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Artikel.


Meistgelesene beiträge