Die Arbeitsschutz-Verordnungen / 2.5 Bildschirmarbeitsverordnung

Die Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit an Bildschirmgeräten (Bildschirmarbeitsverordnung – BildscharbV) hat über ziemlich genau 20 Jahre Mindestanforderungen an das Bildschirmgerät selbst, den Arbeitsplatz, die Arbeitsumgebung, die Arbeitsorganisation sowie an die Software-Ausstattung festgelegt.

Im Rahmen der Novelle der ArbStättV vom November 2016 wurde die BildscharbV durch Art. 3 der Verordnung zur Änderung von Arbeitsschutzverordnungen außer Kraft gesetzt.[1]

Die neue Nummer 6 des Anhangs der novellierten ArbStättV enthält seither die grundsätzlichen Anforderungen und Festlegungen zur Bildschirmarbeit in Arbeitsstätten und übernimmt die EG-Bildschirmrichtlinie 90/270/EWG, die bisher mit der BildscharbV umgesetzt ist. Die entsprechenden Anforderungen an Bildschirmarbeitsplätze wurden inhaltsgleich aus der BildscharbV übernommen. Dabei werden Anforderungen aus der BildscharbV, die bereits in der ArbStättV enthalten sind, zur Vermeidung von Doppelregelungen nicht nochmals aufgenommen. Die Umsetzung der EG-Bildschirmrichtlinie ist weiterhin auf der Basis der ArbStättV gewährleistet. Die BildscharbV konnte deshalb aufgehoben werden (Art. 3).

[1] BGBl I S. 2681.

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