Die Arbeitsschutz-Verordnungen / 2.11 Lastenhandhabungsverordnung

Die Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der manuellen Handhabung von Lasten bei der Arbeit (Lastenhandhabungsverordnung) sieht vor, dass die Arbeitgeber grundsätzlich angehalten sind, manuelle Lastenhandhabungen, die die Gesundheit der Beschäftigten gefährden, zu vermeiden, vgl. Abschn. 4.9. Ist dies nicht möglich, haben die Arbeitgeber geeignete Maßnahmen zu treffen, damit die Handhabungen möglichst sicher und mit möglichst geringer Gesundheitsgefährdung der Beschäftigten erfolgen können. Starre Maßnahmen werden nicht vorgeschrieben; oft lassen sich durch einfachste Maßnahmen erhebliche gesundheitliche Effekte und Kosteneinsparungen für die Betriebe und das soziale Sicherheitssystem erzielen. Vielfaches Bewegen schwerer Lasten allein durch Körperkraft kann die Gesundheit erheblich beeinträchtigen. Berufliche Tätigkeiten mit häufigem manuellen Heben, Schieben, Ziehen und Tragen können Muskeln und Bänder, Gelenke und Knochen überbeanspruchen und zu arbeitsbedingten Erkrankungen (vor allem an der Lendenwirbelsäule) führen.[1]

[1] Klindt in Kollmer/Klindt/Schucht, Arbeitsschutzgesetz, 3. Aufl. 2016, Einführung zur LasthandhabV Rdnr. 1.

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt Haufe Personal Office Platin. Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich Haufe Personal Office Platin 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Inhalt.


Meistgelesene beiträge