Die Arbeitsschutz-Verordnungen / 1.2 Umsetzung in das deutsche Recht

Die Umsetzung der EU-rechtlichen Vorgaben – sowohl hinsichtlich der Rahmen-Richtlinie als auch der schrittweise geschaffenen Einzel-Richtlinien – hat sich in Deutschland teilweise um Jahre verzögert. Die EU-Kommission hat dies großzügig toleriert, zumal auch das wiedervereinte Deutschland schon in den 90er-Jahren nicht zu den "Krisenregionen" des europäischen Arbeitsschutzes gehörte und teilweise die EU-Normen der frühen 90er-Jahre ihre Vorbilder in deutschen Rechtsvorschriften der 70er- und 80er-Jahre hatten.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) als Verordnungsgeber bzw. zuständiges Fachressort hat auf der Grundlage von § 18 Abs. 1 ArbSchG schrittweise weitere Verordnungen in Kraft gesetzt bzw. schon bestehende novelliert. Derzeit aktuell sind in alphabetischer Reihenfolge:

Nicht mehr zum Kreis der Arbeitsschutzverordnungen gehört die Bildschirmarbeitsverordnung (vgl. dazu Abschn. 2.5).

[1] BGBl. I S. 2768 und BGBl I S. 2549.
[2] BGBl. I S. 2179 und BGBl I S. 2681.
[3] BGBl. I S. 1283 und BGBl I S. 2549.
[4] BGBl. I S. 3777 und BGBl I S. 2549
[5] BGBl. I S. 50 und BGBl I S. 2514.
[6] BGBl I S. 2531.
[7] BGBl. I S. 3758 und BGBl I S. 2549.
[8] BGBl. I S. 960 sowie BGBl I S. 2531 und 2681.
[9] BGBl. I S. 261 und BGBl I S. 2531.
[10] BGBl I S. 2531.
[11] BGBl. I S. 1841.
[12] BGBl. I S. 782 und BGBl I S. 1643.
[13] BGBl. I S. 1841.

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