Datenschutz im Personalwesen / 4.1 Wearables & Co – Begriffserklärungen

4.1.1 Bring your own device (BYOD)

Unter BYOD wird die Praxis verstanden, eigene mobile Endgeräte wie Laptops, Smartphones, Tablets und mittlerweile auch andere Devices wie Smartwatches oder Fitnessarmbänder, in das Firmennetzwerk zu integrieren. Angestellte bringen folglich ihre privaten Geräte in das Unternehmen(-snetzwerk) ein.

4.1.2 Choose your own device (CYOD)

Bei CYOD lässt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer eine Auswahlmöglichkeit oder sogar die völlige Wahlfreiheit, mit welchen Geräten er beruflich ausgestattet werden und arbeiten möchte. Dabei muss die private Nutzung dieser Geräte nicht zwingend erlaubt sein, kann es aber sein.

Corporate Owned, Personally Enabled (COPE)

Die Bedeutung von COPE ist, dass das Unternehmen die Geräte aussucht, die es seinen Angestellten zur Verfügung stellt. Allerdings wird hier die Erlaubnis der privaten Nutzung ausdrücklich eingeräumt.

4.1.3 Wearables

Wearables sind tragbare Computersysteme, die während ihres Betriebs am Körper getragen werden. Wichtigster Unterschied gegenüber anderen mobilen Computersystemen, wie etwa Smartphones, ist dabei der Zweck. Bei Wearables ist nicht die Nutzung des Computersystems als solches die hauptsächliche Tätigkeit, sondern irgendeine Tätigkeit in der realen Welt, die von dem am Körper getragenen Computersystem unterstützt wird. Beispiele hierfür sind Fitnessarmbänder und Smartwatches, die beim Treiben von Sport den Puls und Kalorienverbrauch messen, die Strecke aufzeichnen oder die Schritte zählen.

4.1.4 Internet der Dinge/Internet of Things (IoT)

Das Internet der Dinge ist die Idee bzw. das System, aus dem die Wearables hervorgegangen sind. Es beschreibt eine Situation, in der der Mensch bei seinen Tätigkeiten in der realen Welt durch viele Computer unterstützt wird, ohne dass diese auffallen würden. Solche Computer sind u. a. die oben beschriebenen Wearables. Aber auch das Konzept des sog. Smart Home fällt in diesen Bereich. Hier sind die unterstützenden Computer in Haushaltsgeräten integriert. Für Unternehmen finden sich auch Beispiele. So könnten Wearables z. B. je nach Träger Zugriffe auf bestimmte Computer, Drucker oder Räumlichkeiten autorisieren oder ablehnen. Verbrauchsgegenstände würden selbstständig neue benötigte Güter bestellen, z. B. Papier, Tinte oder Ersatzteile. Alle "Smart Devices" sind dabei mit dem Internet verbunden und tauschen Informationen untereinander aus.

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