Datenschutz im Personalwesen / 2.5.1.2 Ärztliche Untersuchungen

Eine ärztliche Untersuchung von Bewerberinnen und Bewerbern ist nur dann erforderlich i. S. v. § 26 BDSG, wenn sich die Untersuchung auf die körperliche Eignung für die ausgeschriebene Stelle begrenzt. Allgemeine Untersuchungen, darunter zählen auch die Entnahme von Blut oder Urin zur Feststellung von Alkohol – oder Drogenmissbrauch, sind daher unzulässig.

Sofern das Unternehmen gesetzlich zur Durchführung von Untersuchungen verpflichtet ist (z. B. für jugendliche Bewerber nach §§ 32 ff. JArbSchG), ist diese Untersuchung auch konform im Sinne der Datenschutzgesetze.

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