Corona-Überbrückungshilfe: ... / 10.2 Mecklenburg-Vorpommern

"MV-Härtefallfonds"

Das Land ergänzt, aufgrund der nur marginalen Berücksichtigung der Personalkosten, die Überbrückungshilfe des Bundes mit monatlichen Festbeträgen für Personalaufwendungen, die nicht durch Kurzarbeitergeld abgedeckt sind, wie folgt:

  • 600 EUR pro Vollzeitäquivalent bei einem Umsatzrückgang zwischen 40 % und unter 50 %,
  • 700 EUR pro Vollzeitäquivalent bei einem Umsatzrückgang zwischen 50 % und 70 %,
  • 1.000 EUR bei mehr als 70 % Umsatzrückgang.

Für die Ermittlung der Vollzeitäquivalente dürfen nur sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, die ihren Beschäftigungsort (= Betriebsstätte) in Mecklenburg-Vorpommern haben, berücksichtigt werden. Der Inhaber des Unternehmens darf nicht mitgerechnet werden. Auszubildende dürfen dabei nicht einbezogen werden! Bei Teilzeitkräften sind für die Ermittlung der Vollzeitäquivalente (VZÄ) die Faktoren zu verwenden, die bereits bei den Angaben zur Zahl der Beschäftigten des Unternehmens insgesamt zur Anwendung kommen (EU-Definition für KMU). Die Personalkosten für Beschäftigte, die teilweise noch in Kurzarbeit sind, werden anteilig berücksichtigt. Der Umfang der bezüglich Kurzarbeit bereinigten VZÄ ist für jeden Fördermonat separat zu ermitteln, ausgehend von der Situation/Prognose für den betreffenden Monat.

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