Die Führungskräfte selbst und die Mitarbeiter müssen erfahren, wie sie Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen können und sich selbst gesund führen. Das ist jedoch keine Einbahnstraße, denn jeder dient dem anderen als Vorbild und als helfende Hand – so kann sich jeder als Mensch gegenüber den Kollegen und den Führungskräften mit Achtsamkeit einbringen.

"Wertschöpfung durch Wertschätzung" – ausgehend von der Selbstwertschätzung jedes Einzelnen wirkt dieses Prinzip in das Team. So ist Teamwert die Folge von Selbstwert und der Prozess ist am besten überschrieben mit "Sich und andere gesund führen".

Der Schwerpunkt für die Unternehmer liegt auf dem Fokus: "sich und andere führen". Insbesondere die Führungskräfte spielen hier eine zentrale Rolle.

  1. Die Führungskräfte sind am meisten gefährdet.
  2. Die Führungsqualität trägt entscheidend zum Teambetriebsklima und der psychischen Gesundheit bei.

Im Vorfeld und unabhängig einer betrieblichen Regelung können Sie als Führungskraft in Ihrem Team mit einem Pilotprojekt auch eigene Wege einschlagen.

Wertschätzung muss nicht in das Unternehmen getragen werden, sie ist schon in jedem einzelnen da.

Tragen Sie die Idee und Ihre Erfahrungen über die Führungskräftebesprechung weiter, stecken Sie die anderen Führungskräfte positiv an. Überzeugen Sie die Unternehmensleitung, dass sich der Blick auf die Dinge auf allen Ebenen lohnt:

  • Mitarbeiter
  • Führungskraft
  • Unternehmensleitung

Was können Führungskräfte tun?

Das Führungsverhalten ist sowohl ein Belastungsfaktor als auch eine Ressource. Selbst am meisten gefährdet können Führungskräfte mit Ihrer eigenen Gesundheitskompetenz eine Vorbildfunktion leben.

 
Die wichtigsten Punkte für die Mitarbeiter sind: Die gesundheitsförderlichen Rollen von Führungskräften sind:
  • Die Behandlung "als Mensch" durch Vorgesetzte
  • Vorgesetzte sorgen für eine gute Arbeitsplanung
  • Vorgesetzte vermitteln Anerkennung und konstruktive Kritik
  • Vorgesetzte kümmern sich um fachliche und berufliche Entwicklung
  • Vorgesetzte haben Verständnis für individuelle Probleme
  • Gestaltung von Arbeitsbedingungen: Partizipation und Wertschätzung
  • Vorleben von Werten und Normen
  • Multiplikatorenfunktion
  • Lotsenfunktion
  • Mitarbeiter und Privatmensch
 
Praxis-Beispiel

Präventionsdialog statt Mitarbeiterbefragungen

Die Jahresgespräche nehmen das Thema Gesundheit auf – es wird zum Präventionsdialog:

  • Wie schätzen Sie sich selbst ein? (Selbsteinschätzung)
  • Wie werden Sie von Kollegen, Führungskräften und anderen eingeschätzt? (Fremdeinschätzung)
  • Wo sehen Sie die Belastungen?
  • Was tut Ihnen gut, wenn Sie Stress haben?
  • Wie sieht es mit Ihrer Familie und Ihrem Beruf aus?

Der Mensch steht als das verbindende Glied im Mittelpunkt und ist Ausgang jedes Handelns.

 
Wichtig

Sag mir, wenn du was merkst?

"Miteinander – Füreinander". Wir kümmern uns um uns und sind achtsam aufeinander

  • Kollegen
  • Führungskräften
  • Geschäftsleitung/Unternehmern
  • Freunden
  • Familie
 

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