Betriebsbeauftragte im Arbe... / 3.7 Beauftragte nach der Verordnung zum Schutz vor Gefährdungen durch künstliche optische Strahlung

Während die Generalnorm zur Aufgabenübertragung[1] dem Arbeitgeber noch gewisse Wahlfreiheiten belässt, sind diese nach der Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch künstliche optische Strahlung (OStrV) in § 5 OStrV stark eingeschränkt. So hat der Arbeitgeber sicherzustellen, dass die Gefährdungsbeurteilung und die Messungen und Berechnungen nach § 4 OStrV nur von fachkundigen Personen durchgeführt werden. Verfügt der Arbeitgeber nicht selbst über die entsprechenden Kenntnisse, hat er sich fachkundig beraten zu lassen.

Fachkundig ist gemäß § 2 Abs. 10 OStrV, wer über die erforderlichen Fachkenntnisse zur Ausübung einer in dieser Verordnung bestimmten Aufgabe verfügt. Die Anforderungen an die Fachkunde sind abhängig von der jeweiligen Art der Aufgabe. Zu den Anforderungen zählen eine entsprechende Berufsausbildung oder Berufserfahrung jeweils in Verbindung mit einer zeitnah ausgeübten einschlägigen beruflichen Tätigkeit sowie die Teilnahme an spezifischen Fortbildungsmaßnahmen.

Vom Laserschutzbeauftragten nach § 5 Abs. 2 OStrV wird verlangt, dass Prüfungen am Abschluss eines erstmaligen Lehrgangs erfolgreich absolviert werden. In der TROS "Laserstrahlung" vom Juli 2018 werden diese Anforderungen wiederholt.

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