Betriebliches Gesundheitsma... / 2.3.1 Maßnahmen

Die arbeitsmedizinische Vorsorge erfährt ihre gesetzliche Regelung in der ArbMedVV. Ziel dieser Verordnung ist es, arbeitsbedingte Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und im besten Fall zu verhüten (§ 1 Abs. 1 S. 1 ArbMedVV). Darüber hinaus leistet arbeitsmedizinische Vorsorge einen Beitrag zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit und zur Fortentwicklung des betrieblichen Gesundheitsschutzes (§ 1 Abs. 1 S. 2 ArbMedVV). Die arbeitsmedizinische Vorsorge stellt somit eine wertvolle Ergänzung zu den technischen und organisatorischen Arbeitsschutzmaßnahmen dar, die sie jedoch keinesfalls ersetzen kann und darf. Anders als die teilweise üblichen Eignungs- und Einstellungsuntersuchungen dient die arbeitsmedizinische Vorsorge allein der Gesunderhaltung der Belegschaft. Sie soll Teile der Gefahren kompensieren, denen die Beschäftigten durch das Ausüben gefährdender Tätigkeiten vom Arbeitgeber ausgesetzt werden.

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