Betriebliche Gesundheitsför... / 3.2 Leistung im überwiegenden betrieblichen Interesse

Leistungen zur Gesundheitsförderung der Arbeitnehmer sind oftmals im überwiegend betrieblichen Interesse des Arbeitgebers. Solche Leistungen sind kein Arbeitslohn und unterliegen nicht dem Lohnsteuerabzug.

Überwiegendes Arbeitgeberinteresse vs. Bereicherung des Arbeitnehmers

Die Abgrenzung von überwiegendem Arbeitgeberinteresse einerseits und Bereicherung des Arbeitnehmers andererseits ist jedoch schwierig. Wegen der Steuerbefreiung erübrigt sie sich lohnsteuerlich bei Beträgen bis 500 EUR.

Übersteigen die Zuwendungen dagegen den Freibetrag von 500 EUR, ist eine Abgrenzung erforderlich. Als Maßnahmen im überwiegenden betrieblichen Interesse sind u. a. Massagen oder Rückentrainingsprogramme für Arbeitnehmer an Bildschirmarbeitsplätzen denkbar.

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