Berufsschule / 1 Berufsschulpflicht

Nach den dafür maßgeblichen Schulgesetzen der Länder sind Jugendliche nach Beendigung der Vollzeitschulpflicht in der Regel für 3 Jahre zum Besuch einer Berufsschule oder einer gleichwertigen Schule verpflichtet, in den landwirtschaftlichen Berufen für 2 Jahre, in manchen Ländern bis zum Ende der Berufsausbildungszeit, jedoch mindestens 2 Jahre und längstens bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, in anderen Ländern längstens bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres. Mehrfaches unentschuldigtes Fernbleiben vom Berufsschulunterricht berechtigt zur Kündigung des Berufsausbildungsverhältnisses nach § 22 Abs. 2 Nr. 1 BBiG.

Der Ausbildende hat nicht für Kosten einzustehen, die im Zusammenhang mit der schulischen Berufsausbildung anfallen. Insoweit trifft den Ausbildenden lediglich die Pflicht, den Auszubildenden zum Besuch der Berufsschule anzuhalten, ihn dafür freizustellen und gegebenenfalls die Berichtshefte durchzusehen.[1] Das Verbot der Kostenerhebung für die berufliche Bildung erstreckt sich deshalb nicht auf Maßnahmen, die dem schulischen Bereich der Ausbildung zuzurechnen sind.[2]

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