Berufliche Aufstiegsfortbil... / Einführung

"Schuster bleib bei Deinem Leisten" –mit diesem Sprichwort wurden bis in die späten 60er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinein Generationen von Schulabgängern – vielfach für den Rest ihres Lebens – einer bestimmten Ausbildungs- und Berufslaufbahn zugeordnet, die bereits wesentlich vorgeprägt war durch die in Jugendjahren absolvierte Schullaufbahn. Aus Hauptschülern wurden Handwerker und aus gymnasialen Abiturienten rekrutierte sich die kleine Gruppe der Akademiker. Diesem Denken in soziologischen Kategorien stellten zahlreiche Bildungspolitiker in den vergangenen 3 Jahrzehnten dann gegen manchen gesellschaftlichen Widerstand die Durchlässigkeit der Schulsysteme entgegen. Seit wenigen Jahren kann ein Hauptschüler mit solider handwerklicher Ausbildung sogar einen Hochschulabschluss erreichen. Die berufliche Aufstiegsfortbildung, die es z. B. einem Handwerksgesellen aber zunächst erst einmal ermöglicht, von finanziellen Engpässen und Nöten weitgehend frei, den Meisterbrief zu erlangen, stellt ein wesentliches Element im System der beruflichen Bildung in Deutschland dar. Die Sprosse vom Gesellen zum Meister zu erklimmen, ist ein wichtiger Schritt. Der Letzte auf der Karriereleiter muss er dagegen inzwischen nicht mehr sein.

 

Rechtsquellen

Die gesetzlichen Grundlagen stellt das "Gesetz zur Förderung der beruflichen Aufstiegsfortbildung – Aufstiegsfortbildungsgesetz" (AFBG) dar.

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