Berufliche Aufstiegsfortbil... / 4.2 Örtliche Zuständigkeit

§ 19a AFBG regelt die örtliche Zuständigkeit im Rahmen des Antragsverfahrens. Danach ist für die Entscheidung über die Förderungsleistungen die von den Ländern für die Durchführung dieses Gesetzes bestimmte Behörde des Bezirks zuständig, in dem der Teilnehmer bei der Antragstellung seinen oder ihren ständigen Wohnsitz hat. Hat der Teilnehmer oder die Teilnehmerin im Inland keinen ständigen Wohnsitz, so ist die Behörde zuständig, in deren Bezirk die Fortbildungsstätte liegt.

Da das AFBG in seiner Umsetzung dem föderalen System unterliegt und damit "Ländersache" ist, ist auch die örtliche Zuständigkeit unterschiedlich geregelt. Wie der Homepage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zu entnehmen ist[1], sind die Zuständigkeiten in den einzelnen Bundesländern derart geregelt, dass in genau der Hälfte aller 16 Bundesländer die Ämter für Ausbildung auf kommunaler Ebene und im Landkreis zuständig sind. Deren genaue Kontaktdaten sind über die Homepage des BMBF ausgewiesen, sodass in der nachstehenden Übersicht lediglich die Verwaltungseinheiten ohne weitere Einzelheiten benannt werden.

In den übrigen 8 Bundesländern gibt es stark voneinander abweichende Sonderzuständigkeiten, die keinem einheitlichen Schema folgen.

[1] http://www.meister-bafoeg.info/de/102.php

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