Baugewerbe / 1 Erschwerniszulagen

Erschwerniszulagen im Baugewerbe werden aufgrund von Mehraufwendungen des Arbeitnehmers für Erschwernisse seiner beruflichen Tätigkeit gezahlt, wenn sie weder durch eine Reisekostenvergütung noch durch sein übliches Gehalt abgegolten sind. In Betracht kommen hier typischerweise Erschwerniszulagen wie

  • Zulagen wegen besonderer Schmutz- oder Staubbelastung (Schmutzzulagen),
  • Schneezulagen, z. B. für das Reinigen von vereisten Dachrinnen, Entfernen von Eiszapfen oder Schnee auf Dächern,
  • Gefährdungs-/Gefahrenzulagen oder auch
  • Zulagen wegen anderen erschwerenden und ggf. auch gesundheitsgefährdenden Bedingungen, wie Hitze- und Kältezulagen oder Lärmzulagen.

Weil solche Zulagen keinen steuerlich berücksichtigungsfähigen Aufwand abgelten und für sie keine besonderen Steuerbefreiungen bestehen, rechnen sie zum steuerpflichtigen Arbeitslohn.

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