Leitsatz (redaktionell)

Ist ein Betriebsrat für die Dauer der Äußerungsfristen des § 102 Abs 2 BetrVG beschlußunfähig iS des § 33 Abs 2 BetrVG, weil in dieser Zeit mehr als die Hälfte der Betriebsratsmitglieder an der Amtsausübung verhindert ist und nicht durch Ersatzmitglieder vertreten werden kann, so nimmt der Rest-Betriebsrat in entsprechender Anwendung des § 22 BetrVG die Mitbestimmungsrechte des § 102 Abs 2 BetrVG wahr.

 

Orientierungssatz

Analoge Anwendung des § 22 BetrVG bei zeitweiliger Verhinderung von Betriebsratsmitgliedern.

 

Verfahrensgang

LAG Niedersachsen (Entscheidung vom 23.07.1980; Aktenzeichen 4 Sa 45/80)

ArbG Oldenburg (Oldenburg) (Entscheidung vom 18.04.1980; Aktenzeichen 2 Ca 229/80)

 

Fundstellen

BAGE 40, 42-50 (LT1)

BAGE, 42

BB 1983, 251-252 (LT1)

DB 1983, 288-289 (LT1)

NJW 1983, 2836

NJW 1983, 2836-2837 (LT1)

AuB 1984, 61-61 (T)

BetrR 1983, 375-379 (LT1)

ARST 1983, 81-82 (LT1)

BlStSozArbR 1983, 100-100 (T)

JR 1983, 484

SAE 1984, 121-124 (LT1)

ZIP 1982, 1468

ZIP 1982, 1468-1471 (LT1)

AP § 102 BetrVG 1972 (LT1), Nr 24

AR-Blattei, Betriebsverfassung XIVC Entsch 80 (LT1)

AR-Blattei, ES 530.14.3 Nr 80 (LT1)

EzA § 102 BetrVG 1972, Nr 48 (LT1)

PERSONAL 1985, 348-348 (T)

PERSONAL 1986, 36-36 (T)

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