Auszubildende: Besonderheit... / Zusammenfassung
 
Überblick

Auszubildende, die in einem Dienstverhältnis stehen, sind Arbeitnehmer. Der Lohnsteuerabzug von der Ausbildungsvergütung erfolgt nach den ELStAM (elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale).

Hinsichtlich der sozialversicherungsrechtlichen Beurteilung ist danach zu unterscheiden, ob eine Vergütung gezahlt wird oder nicht. Lediglich für die gesetzliche Unfallversicherung ist dies relevant. Außerdem kann die geringe Höhe der Ausbildungsvergütung dazu führen, dass der Arbeitgeber den Arbeitgeber- und auch den Arbeitnehmerbeitragsanteil zu übernehmen hat. Es handelt sich dabei um die sog. Geringverdiener-Regelung. Darüber hinaus gelten für Auszubildende auch Besonderheiten im Meldeverfahren.

Teilnehmer an dualen Studiengängen sind als zur Berufsausbildung Beschäftigte anzusehen.

 
Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung

Lohnsteuer: Rechtsgrundlage für die Einstufung von Auszubildenden als Arbeitnehmer ist § 1 LStDV. Ergänzende Hinweise zum steuerrechtlichen Arbeitnehmerbegriff finden sich in H 19.0 LStH.

Sozialversicherung: Der Begriff der Ausbildung wird in § 7 Abs. 2 SGB IV definiert. Die melderechtlichen Besonderheiten beschreibt die Datenerfassungs- und -übermittlungsverordnung (DEÜV). Beitragsrechtliche Regelungen für Auszubildende mit einer geringen Vergütung enthält § 20 SGB IV.

 
Kurzübersicht
 
Entgelt LSt SV
Ausbildungsvergütung pflichtig pflichtig

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