Ausländische Arbeitnehmer i... / 1.2.3 Aufenthalt zur Ausbildung

Einem Ausländer kann für ein Studium an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule oder vergleichbaren Ausbildungseinrichtung einschließlich der studienvorbereitenden Maßnahmen eine Aufenthaltserlaubnis erteilt werden.[1] Diese berechtigt auch zur Ausübung einer Beschäftigung, die insgesamt 120 Tage (bzw. 240 halbe Tage) im Jahr nicht überschreiten darf und zur Ausübung von studentischen Nebentätigkeiten.[2]

§ 16a AufenthG regelt die Aufenthaltsgenehmigung zum Zweck der betrieblichen Aus- und Weiterbildung.

Nach der Neuregelung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes können auch neben Studieninteressierten auch Ausbildungsinteressierte einreisen, um einen Ausbildungsplatz zu suchen[3]. Vorausgesetzt werden dabei Deutschkenntnisse auf dem Niveau B2, ein Abschluss einer deutschen Auslandsschule oder ein Schulabschluss, der zum Hochschulzugang berechtigt, ein Höchstalter von 25 Jahren und die eigenständige Lebensunterhaltssicherung.

Darüber hinaus können langfristige Aufenthaltsrechte in anderen Mitgliedstaaten der EU zu einer Aufenthaltserlaubnis in der Bundesrepublik führen.[4] Mit diesem Aufenthaltstitel kann im Bundesgebiet eine betriebliche Aus- oder Weiterbildung ohne Zustimmung der BA durchgeführt werden.[5] Nach Ablauf von 12 Monaten berechtigt die Aufenthaltserlaubnis zur unbeschränkten Ausübung einer Erwerbstätigkeit.

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