Ausfallzeiten in flexiblen ... / 9 Wie ist der gesetzliche Urlaubsanspruch eines Arbeitnehmers bei gleichbleibender Anzahl von Arbeitstagen pro Woche zu berechnen?

Antwort:

Der gesetzliche Mindestanspruch auf Erholungsurlaub (§ 3 BUrlG) ist auf der Basis einer 6-Tage-Woche berechnet (6 Werktage Montag bis Samstag × 4 Wochen = 24 Urlaubstage). Für die richtige Berechnung des Urlaubsanspruchs eines Arbeitnehmers, der nicht in einer regelmäßigen 6-Tage-Woche arbeitet, ist der (gesetzliche) Urlaubsanspruch auf die Zahl der vom Arbeitnehmer tatsächlich innerhalb des Urlaubsjahres bzw. durchschnittlich pro Woche gearbeiteten Arbeitstage umzurechnen. Bleiben die wöchentlichen Arbeitstage konstant (z. B.: Der Teilzeit-Arbeitnehmer arbeitet jeweils an 3 Tagen pro Woche), kann die Umrechnung des gesetzlichen Mindestjahresurlaubs von Werk- auf Arbeitstage mit folgender Formel erfolgen:

 

Zahl der Arbeitstage/Woche × 4 Wochen = Zahl der (Mindest-)Urlaubstage pro Jahr

Bei einer 5-Tage-Woche mit der Verteilung der Arbeitszeit auf die Tage Montag-Freitag, wie sie heutzutage vielfach üblich ist, stehen einem Arbeitnehmer also 5 × 4 = 20 Arbeitstage gesetzlicher Mindesturlaub pro Kalenderjahr zu. Dementsprechend muss aber auch nur an den Tagen Montag-Freitag Urlaub eingesetzt werden.

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