Ausbildungsordnungen: Grund... / 6 Sozialpartner-Beteiligung

Bei der Erarbeitung von Ausbildungsordnungen durch das BBiB wirken Arbeitgeber und Gewerkschaften intensiv mit, um die jeweiligen Kenntnisse und Erfahrungen aus der Ausbildungspraxis in den Betrieben zu nutzen und auch die Akzeptanz jeweils neuer Ausbildungsordnungen in den Ausbildungseinrichtungen zu fördern und zu stärken. Dieser Entstehungsprozess einer Ausbildungsordnung beginnt, unter Beteiligung der Sozialpartnerverbände, mit der Festlegung bildungspolitischer Eckwerte bis hin zur Zustimmung durch den Hauptausschuss des BBiB. Dieser partnerschaftlich angelegte Prozess findet seine Fortsetzung in der Umsetzung von Ausbildungsordnungen in den Betrieben vor Ort.

Innerhalb des BBiB ist eine gesamte Abteilung ausschließlich für die Erstellung von Ausbildungsordnungen zuständig. Nach Berufsbereichen getrennt werden hier vorrangig die vorbereitenden Forschungsarbeiten sowie die eigentlichen Ordnungsverfahren durchgeführt. Zusätzlich führt das BBiB Untersuchungen dazu durch, wie sich die Anwendung neuer und modernisierter Ausbildungsordnungen nebst neuer Prüfungsstrukturen in der Praxis bewähren.

Die zurückliegenden 3 Jahrzehnte waren von besonders tiefgreifenden Veränderungen in den Berufsbildern geprägt, in deren Folge viele alte Berufsbilder zu neuen Berufen zusammengefasst wurden. Allein in der Zeit von 2001 bis 2014 wurden insgesamt 251 Ausbildungsberufe neu geordnet. Darunter waren 203 modernisierte und 48 neue Ausbildungsberufe. Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2015 weist für das Jahr 2014 weitere 9 modernisierte Ausbildungsberufe aus.

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