Die Ausbildungsprämie setzt voraus, dass der Ausbildungsbetrieb

  • durch die Corona-Krise in erheblichem Umfang betroffen ist,
  • eine neue Berufsausbildung beginnt und
  • sein Ausbildungsniveau im Vergleich zum Durchschnitt der vergangenen 3 Jahre hält.

In erheblichem Umfang betroffen ist ein Ausbildungsbetrieb, dem seit Januar 2020 wenigstens für einen Zeitraum vor Ausbildungsbeginn Kurzarbeitergeld gezahlt worden ist, oder dessen Umsatz seit April 2020 in mindestens einem vor dem Ausbildungsbeginn liegenden Monat um 30 % gegenüber dem Vergleichsmonat im Jahr 2019 eingebrochen ist (= Bedingung für ab dem 1.6.2021 beginnende Ausbildungen). Bei Ausbildungsbetrieben, die erst nach dem April 2019 gegründet wurden, sind die Monate November/Dezember 2019 zum Vergleich heranzuziehen.

Die Prämie wird für jede Berufsausbildung, die frühestens am 24.6.2020 begonnen hat und spätestens am 15.2.2022 beginnt, gewährt. Sie beträgt für jeden Ausbildungsvertrag, bei dem die Berufsausbildung

  • bis zum 31.5.2021 beginnt, einmalig 2.000 EUR,
  • ab dem 1.6.2021 beginnt, einmalig 4.000 EUR.

Die Förderung richtet sich ausschließlich an kleine und mittlere Unternehmen

  • für Ausbildungsverhältnisse, die bis zum 31.5.2021 beginnen, mit bis zu 249 Mitarbeitern
  • für Ausbildungsverhältnisse, die ab dem 1.6.2021 beginnen, mit bis zu 499 Mitarbeitern.

Der Antrag ist spätestens 3 Monate nach erfolgreichem Abschluss der Probezeit zu stellen.

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