Audit / 3.1 AMS-Systemaudit

Ein AMS erfordert regelmäßige interne Systemaudits. Externe Systemaudits sind nur erforderlich bei einer Zertifizierung oder einer freiwilligen Systemkontrolle durch den zuständigen Unfallversicherungsträger und/oder die staatliche Arbeitsschutzbehörde.

Ein Systemaudit überprüft das gesamte Arbeitsschutz-Managementsystem eines Unternehmens oder definierter Teile davon. Es überprüft und beurteilt, ob das Arbeitsschutz-Managementsystem geeignet ist, die Arbeitsschutzpolitik umzusetzen und die Arbeitsschutzziele zu erreichen, ob es angewendet wird, wirksam ist und wo Korrekturen und Verbesserungen notwendig bzw. möglich sind. Die Basis (das Referenzsystem) dafür sind die Festlegungen im AMS-Handbuch, die für das Unternehmen zutreffenden öffentlich-rechtlichen Verpflichtungen sowie das zugrunde liegende AMS-Konzept.

Nach dem Audit wird vom Leiter des Auditteams ein Ergebnisbericht erstellt und der obersten Leitung sowie dem Management übergeben.

Die internen Systemaudits dienen dem Management dazu, die Organisation des Arbeitsschutzes sowie die Wirksamkeit der Umsetzung kontinuierlich zu überwachen, zu beurteilen und Verbesserungsmaßnahmen einzuleiten.

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