Arbeitsverhältnisse im Inso... / 2.3 Außerordentliche Kündigung

Gemäß § 113 InsO ist die Kündigung im Insolvenzverfahren grundsätzlich nur fristgerecht möglich. Die Insolvenzeröffnung ist kein außerordentlicher Kündigungsgrund. Daher kann im Insolvenzverfahren nur fristlos gekündigt werden, wenn ein sonstiger wichtiger Grund gemäß § 626 BGB vorliegt. Kein wichtiger Grund zur Kündigung ist gegeben, wenn die Masse nicht ausreicht, um die Arbeitnehmerforderungen auszugleichen.[1] Gemäß § 626 Abs. 2 BGB ist die Kündigung nur innerhalb von 2 Wochen nach Kenntnis von den für die Kündigung maßgebenden Tatsachen möglich.

[1] Gottwald/Heinze, InsRHdb. § 96 Rn. 113 ff.

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