Arbeitsschutz nach dem Coro... / 3.3.3 Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen, arbeitsmedizinische Vorsorge

Der Arbeitgeber ist angehalten, mögliche psychische Belastungen durch die Pandemiesituation zu identifizieren und dahingehende Maßnahmen anzubieten. Wegen der schnellen Veränderung der Lage und der damit verbundenen Wahrnehmung der Beschäftigten ist hier weniger ein strukturierter Prozess gefragt als vielmehr ein offenes Ohr und die Bereitschaft, Sorgen und Bedürfnisse aufzunehmen und bei Bedarf Lösungen zu finden.

Die Beschäftigten haben die Möglichkeit, eine arbeitsmedizinische Vorsorge (Wunschvorsorge) durch den Betriebsarzt in Anspruch zu nehmen (siehe Abschn. 1.3). Dabei können neben individuellen Risikofaktoren auch Ängste und psychische Belastungen (z. B. durch veränderte Arbeitsorganisation, hohen Arbeits- oder Verantwortungsdruck) thematisiert werden.

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt Haufe Personal Office Platin. Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich Haufe Personal Office Platin 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Inhalt.


Meistgelesene beiträge